Preisträger der 1. Auschreibung des bm:vit "eBusiness in der Logistik"

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Bedienerschnittstellen (Eingabe / Ausgabesysteme)

Displays(Bildschirme)

Bei stationärer Anwendung werden derzeit noch überwiegend normale Bildschirme mit einer Brownschen Röhre verwendet. Trotz ihrer wuchtigen Bauweise verfügen sie über sehr gute Farb- und Kontrasteigenschaften zu einem guten Preis/Leistungsverhältnis. Besonders bei widrigen Lichtverhältnissen sind sie LCD Monitoren noch weit überlegen, verschwinden jedoch bei der mobilen Anwendung aufgrund des Stromverbrauchs und dem Platzbedarf dennoch zusehends.

LCD-Monitore

LCDs (liquid crystal display) bestehen aus 2 polarisierten Glasplatten und einer dazwischen eingeschlossenen Flüssigkristallkapsel. Einfallendes Licht wird an der ersten Glasplatte vertikal oder horizontal polarisiert. Anschließend trifft dieses polarisierte Licht auf den gekapselten Flüssigkristall. Fließt kein Strom durch den Flüssigkristall wird die Polarisationsebene des Lichts gedreht. Die abschließende Glasplatte ist in einer zur ersten um 90 Grad gedrehten Ebene polarisiert. Damit wird nicht gedrehtes Licht von der zweiten Platte absorbiert, während gedrehtes Licht passieren kann. Es gibt folgende Typen:
Transmissive LCDs sind nur bei eingeschalteter Hintergrundbeleuchtung lesbar. Reflektive LCDs sind bei hohen Umgebungshelligkeiten gut lesbar- sie haben keine Hintergrundbeleuchtung und benötigen in der Nacht eine LED Frontbeleuchtung. Transflektive STN LCDs sind im Sonnenlicht trotz abgeschalteter Hintergrundbeleuchtung lesbar. Im Vergleich zu rein transmissiven Displays kann damit bis zu 80% Strom eingespart werden.
TFT-LCD-Monitore (TFT: thin film transistor) verfügen zusätzlich über einen sehr dünnen Transistorlayer zwischen Glasplatte und Flüssigkristall. Dieser Layer wird zur Ansteuerung der Bildpunkte benötigt und ermöglicht erst das Darstellen komplexer Graphiken wie wir es von jedem Bildschirm gewohnt sind.
Nachteile sind jedoch noch immer verhältnismäßig hohe Produktionskosten, sowie schlechte Kontraste und schlechte Lesbarkeit bei schräger Betrachtung (Blickwinkelabhängigkeit) der Anzeige.

OLED / PLED

Organic Light emitting Diodes (OLED) / Polymere Light emitting diodes (PLED) werden die LCD Technologie möglicherweise in Zukunft ersetzen. OLEDs und PLEDs basieren auf Elektrolumineszenz. Sie besitzen den Vorteil, dass der Layer aus einem festen aber biegsamen Material aufgebaut ist. (LCD's bestehen im Gegensatz dazu aus Zellen voneinander getrennter Flüssigkristalle.) Während OLEDs aus einem Sandwich aus Kohlenstoffschichten zwischen geladenen Elektroden bestehen, werden bei PLEDs paarweise undotierte Polymere zwischen zwei Elektroden verwendet. Eine Kapselung ist bei OLEDs nötig, da die verwendeten Materialien sehr empfindlich auf Wasser oder Sauerstoff reagieren. Trotzdem verspricht diese Technologie robustere Anzeigefelder bei gleicher oder besserer Anzeigequalität. Zudem benötigt sie weniger Strom und hat niedrigere Fertigungskosten im Vergleich zu TFT's und LCD's.

Projektoren

Digitalprojektoren werden immer leichter, und werden vorwiegend für Vorträge, also stationär, verwendet, da die Lampen sehr erschütterungsempfindlich sind.
Im PKW Bereich wurden Head up displays entwickelt, die Nachtaufnahmen einer Kamera in die Windschutzscheibe projizieren, wodurch sich der eingesehene Bereich stark vergrößern läßt. Im militärischen Bereich werden auch verschiedene Daten eingeblendet. Einfachere System mit alphanumerischen Zeichen sind in einigen Fahrzeugtypen in den USA bereits im Einsatz. Rekonfigurierbare (rasterbasierte) Farbsysteme, die auch während des Tages nutzbar sind, werden voraussichtlich 2002 im privaten Bereich verfügbar sein, der erste Einsatz ist ein militärischer.

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Erklärung Elektrolumineszenz

Es werden spezielle Materialien unter eine Spannung von einigen Volt bis kV gesetzt. Dadurch werden Elektronen der Atomhülle in eine höhere Bahn gehoben. Elektroluminiszenz entsteht durch das Zurückfallen eines Elektrons der Atomhülle auf ein niedrigeres Energieniveau. Die dabei freiwerdende Energiemenge wird in Form eines Photons mit vom Material abhängiger Farbe abgestrahlt.

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