Identifikationssysteme
Laser (Barcode)
Eindimensionaler Barcode
Barcodes können kostengünstig auf die Produktverpackung eingedruckt
werden. Im Logistikbereich werden Klebeetiketten mit dem Barcode auf
der Sendung angebracht - für die Empfangsbestätigung oder das Retourenmanagement
auch mit einem zweiten, ablösbaren Klebeetikett. Zum Einlesen wird ein
Laserstrahl über den Barcode geführt und an seiner Oberfläche
reflektiert. Der lichtempfindliche Sensor nimmt durch die unterschiedlichen
Reflektionseigenschaften die Breite der hellen und dunklen Streifen
auf. Die Menge der durch den Barcode dargestellten Information ist auf
15 - 50 Zeichen begrenzt.
Abbildung 1: Beispiele für eindimensionale Barcodes (ITS - 93i und
ANSI/AIM BC3-1995)
Es gibt stationäre und mobile Scanner, auch an der Hand befestigbare
um ein beidhändiges Arbeiten zu ermöglichen. Eine Kopplung
mit Datenübertragungsgeräten ermöglicht ein manuell angestossenes
Tracking & Tracing. Nachteil der Technologie ist eine durch Beschädigungen
und Verschmutzungen verursachte Fehlerrate bei der automatischen Ablesung
von ca. 1%.
Zweidimensionaler Barcode
Dieser Barcode besteht aus einer Kombination von schwarzen und weißen
Rechtecken. Jedes Feld (Rechteck) symbolisiert ein Bit. Eingelesen wird
der Code mittels eines Laserflächenscans ähnlich eines Bildscanners.
Die Speicherkapazität steigt bei dieser Barcode - Variante auf bis zu
2000 Zeichen.
Abbildung 2: Beispiele für zweidimensionale Barcodes (Uniform Symbology
Specification - PDF417 und International Symbology Specification MicroPDF417)
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