Identifikationssysteme
Identifikationssysteme dienen zum schnellen Erfassen des Ladegutes oder
Transportbehältnisses. Es werden folgende Systeme am Markt angeboten:
Bei der Auswahl der Technologie ist es erforderlich folgende Fragen
zu beantworten:
- Soll bzw. muss auf Personal zum Scannen verzichtet werden?
- Wie ist das Umfeld (Sichtverbindung , elektromagnetische Störung
oder Abschirmung, Nässe, Hitze, Schmutz...)
- Müssen Daten lokal d.h. am Ladegut elektronisch vorgehalten
werden?
- Welche Parameter müssen am Ladegut überwacht werden?
- Wer soll die Informationen auf welchem Wege auslesen können?
Während bei Barcodesystemen hauptsächlich Codes eingelesen
werden und eine genaue (manuelle) Ausrichtung des Lesers erforderlich
ist, ermöglichen elektronische Systeme das automatische Auslesen
von zusätzlichen Informationen zur Sendung oder die Zustandsüberwachung
mittels Sensoren (wenn gewünscht auch in für Dritte nicht
zugänglicher verschlüsselter Form). Die folgende Tabelle vergleicht
die Systeme und hilft bei der Auswahl der Technlogie, wobei kommerzielle
und technische Kriterien bewertet wurden. Klicken Sie bitte hier
oder auf die Tabelle um sie zu öffnen. Es gibt auch Kombinationen
von Systemen, wobei z.B. Smart Tags in Barcode-Labels eingebettet und
beim Drucken der Barcodes mitbeschrieben werden.

Tab. Vergleich der Identsysteme
Die vordringliche Entwicklung ist die Standardisierung bei zweidimensionalem
Barcode und RF-basierten Identsystemen um offene Systeme ohne Medienbrüche
zu ermöglichen. ISO/IEC 15693 ist ein neuer weltweiter Standard für
berührungslose Chipkarten deren Technologie auch bei Smart Labels verwendet
wird. Daher ergibt sich auch in diesem Bereich eine Standardisierung.
Durch fraktale Antennen ist eine Entwicklung in Richtung Mehrfrequenz-Leser
schon erfolgt. Es ist bei geringen Reichweiten auch wichtig die Position
zu spezifizieren wo die Transponder angebracht werden sollen (z.B. durch
die UIC für Eisenbahnen). Darüber hinaus ist noch das Datenmodell
festzulegen (mehr zu Standards).
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