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Drahtlose Kommunikation
Infrarot
Bekannt wurde Infrarotübertragung hauptsächlich durch Fernsteuerungen
diverser elektrischer Geräte, wie zum Beispiel Fernseher und Garagensteuerungen,
und neuerdings auch durch Datenübertragung zwischen portablen elektronischen
Geräten (PDA's, Organizern etc.) und fest installierten Einheiten wie
Drucker oder Desktop PC’s. Bei diesen Anwendungen wird auch schon das
größte Problem von Infrarot sichtbar: Es ist eine direkte Sichtverbindung
erforderlich. Derzeit wird schon an Infrarotübertragungen gearbeitet,
wo diese direkte Sichtverbindung zwischen den beiden zu verbindenden
Geräten nicht mehr notwendig sein wird. Durch verbesserte Nutzung von
Raumreflexionen (Diffuses Infrarot) soll dieses Manko behoben werden.
Allerdings sind bei dieser Technik keine sehr hohen Datenübertragungsraten,
dafür aber eine größere Entfernung möglich. Im Handel
erhältliche Infrarotsysteme zur Informationsübermittlung haben Datenraten
zwischen einigen kBit und mehreren MBit pro Sekunde. Die zulässige
Entfernungen sind jedoch sehr kurz (ca. 30 cm). Der neue VFIR-Standard
(Very Fast Infrared) ist jedoch bereits für 16 MBit/s spezifiziert.
Allerdings gilt das nur bis zur einer Distanz von 1m, bei 4m geht die
Übertragungsrate (Rohdaten ohne Overhead) auf 4 MBit/s zurück.
Für Logistikanwendungen ist zu beachten, dass hohe Staubbelastungen
oder direkte Sonneneinstrahlung in die Sensoren die Übertragung zusammenbrechen
lassen können. Diese Infrarottechnik ist daher im Freien oder in stark
staubbelasteten Fabrikationshallen nur bedingt einsetzbar. Die Empfindlichkeit
bezüglich Sonneneinstrahlung kann durch eine Infrarot – Verstärkertechnologie,
„Ambient Light Noise Reduction System“ genannt, reduziert werden.
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