Ortung
A-GPS
Differential GPS
Die Einfachste und in Europa häufigste Form von A-GPS stellt DGPS dar.
Hier werden von terrestrischen Referenzstationen, deren Position exakt
bekannt ist, die Fehler aus den GPS-Signalen herausgerechnet. Dann werden
diese gerechneten Abweichungen per Funk an die einzelnen GPS-Endgeräte
gesendet und dort in die Positionsberechnung mit einbezogen. Ein DGPS
Service wird in Österreich nur mehr über geostationäre
Satelliten angeboten, und ist kostenpflichtig.
Andere Kombinationsvarianten verwenden GPS und bei schlechter Sichtbarkeit
der Satelliten, z.B. in der Stadt, eine weitere bodengestützte Technologie
um die Verfügbarkeit oder Genauigkeit zur erhöhen.
GPS und Wegefortschreibung „dead reckoning“
Es werden Richtung und zurückgelegter Weg unter Zuhilfenahme von
Trägheitssensoren zur Beschleunigungsmessung bzw. Gyroskopen gemessen.
Diese Trägheitssensoren, die derzeit schon im Bereich Virtual Reality
oder in Spielen zum Einsatz kommen, fallen im Preis, und ermöglichen
dadurch auch eine kostengünstige Lokalisierung innerhalb von Räumen.
Derzeit sind haupsächlich Systeme im Einsatz die nur die zurückgelegte
Entfernung messen.
GPS und Lokalisierung mittels Langwelle
Bietet bis zu 20m Auflösung. Das System wird in Kombination mit GPS
in Österreich von Datatrac angeboten. Dies erfordert jedoch durch die
erforderliche UHF-Kommunkation eine zusätzliche Senderinfrastruktur
die, besonders im alpinen Gelände, hohe Kosten verursacht.
GPS und Lokalisierung mittels GSM-Mikrozellen
Bietet bis 100m Auflösung oder bei Picozellen bis 10m Auflösung im
städtischen Bereich mit schlechter GPS Abdeckung. Im ländlichen
Bereich ist nur über das GPS eine ausreichende Genauigkeit für
eine adressscharfe Positionierung erzielbar. Bestehende Services zeigen
entweder den Ortsnamen im Handydisplay oder ermitteln aus den über GPS
festgestellten Koordinaten unter Zuhilfenahme von GIS-Daten serverseitig
die Ortsbezeichnung und übersende diese über das GSM Modul an den Nutzer.
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